Berichte allgemein

Saaleopen 2017 mit Rekordteilnehmerzahl

p1170324Mit einer stolzen Zahl von 37 Teilnehmern bei einem DWZ-Wertungsdurchschnitt von 1967 war das Saaleopen das bis dato teilnehmerstärkste Turnier, das wir im Rahmen des Laternenfestes durchführen konnten. Viele Teilnehmer kommen inzwischen zum wiederholten Mal, so dass wir als Veranstalter uns auch sehr darüber freuen, wenn unser Traditionsturnier hohen Anklang findet. Turnierfavorit war diesmal IM Gunter Spieß aus Aue, der schon 2011 mit dabei war (damals 2. Platz) und 2015 gewinnen konnte. Er brachte seinen neuen Vereinskumpel IM Holger Langrock mit. Beide nahmen in der Teilnehmerratingliste die beiden vorderen Plätze ein und waren somit die Turnierfavoriten. Spannend war es von Anfang an, ob es den sachsen-anhaltinischen Spitzenspielern gelingt, ihnen den Turniersieg streitig zu machen. Im Endergebnis waren 4 Spieler mit 5,5 Punkten vorn. Nach Wertung belegte Gunter Spieß den 1. Platz. Der letztjährige Saale-Open-Gewinner Robert Stein (SG 1871 Löberitz) konnte sich nach Wertung noch vor Holger Langrock platzieren. Sehr zufrieden wird auch unser Gedeon Hartge (USV Halle) sein, der ebenfalls 5,5 Punkte erkämpfte und damit auf dem undankbaren 4. Platz landete. Gedeon profitierte jedoch noch vom guten Abschneiden Roberts Stein, da er den Preis für den besten u18-Spieler erringen konnte. Dieser wäre Robert vorbehalten gewesen, aber Doppelpreise werden nicht vergeben.

Beste weibliche Teilnehmerin wurde Nathalie Wächter (Rochade Magdeburg). Es waren jedoch nur 3 Teilnehmerinnen am Start. Hier hätten wir uns noch mehr Zuspruch gewünscht.

In der Wertungskategorie u1900 konnte Jürgen Streit (SZ Elstertal Langenberg) gewinnen. Etwas bitter für Arne Christian Seidel (Reideburger SV) der zwar punktgleich jedoch nach Wertung knapp unterlegen war.

Turnierleiter Gert Kleint bedankte sich bei der abschließenden Siegerehrung bei allen Teilnehmern für die sehr freundliche und angenehme Turnieratmosphäre. Viele Turnierteilnehmer brachten ihrerseits zum Ausdruck, dass es großen Spaß gemacht hat und gaben den Dank zurück.

Na dann, wir sehen uns im nächsten Jahr zum 10. Saale-Open zum Laternenfest.

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Aaron Groebel ist Meister der Schale,

IMG 7618denn zum zweiten Male nach 2015 wird sein Name auf der kupferfarbenen Bischofroeder „Wanderpokalsiegerschale“ verewigt werden.

Er gewann mit 4,5/5, dicht gefolgt von Mario Korte (ebenfalls4,5) und Dirk Michael (4/5) die 29. Auflage des traditionellen Bischofroeder Schachturniers. Nebenbei stellte der zukuenftige Lehramtsstudent seine paedagogische Eignung bei der schachlich- und spielerischen Betreuung des Nachwuchses unter Beweis. Cooler, grundsympathischer Typ und verdienter Sieger.

Die kleine aber feine Delegation vom USV Halle(Saale) wurde ergaenzt von Yara Stowicek und Gero Schulemann. Das Taktikmonster Gero bezwang den Topspieler des Roten Turm Halles Jurij Golitsyn, war gegen Altmeister Achim Stanke zeitweilig stark im Vorteil, konnte aber diesen leider nicht verwerten. Yara spielte klasse Partien gegen Tobias Morgenstern und den staerksten Bischofroeder Andreas Wels. Am Ende kamen beide eintraechtig mit 3/5 ins Ziel und koennen mit dem Gezeigten sehr zufrieden sein.

Es war ein kurzweiliges Wochenende, das Turnier war liebevoll organisiert und die Urgesteine der mansfeldisch sachsen-anhaltischen Schachszene waren saemtlich vertreten. Zum Jubilaeum kommt man gerne wieder.

USV Sommerfest mit Familienschachturnier

Sommerfest HPTraditionell vor Ferienbeginn fand am Samstag erneut unser USV-Sommerfest in der Fuchsbergstraße statt. Das Wetter spielte einigermaßen mit, so dass auch Badespaß angesagt war. Im Mittelpunkt diesmal allerdings unser Familienschachturnier mit Eltern und unseren jungen Nachwuchsspielern. 7 Teams traten an und es war spannend. Platz 1 Team Patzschke I (Carlo + Vater), Platz 2 Team Akbar + Lieselotte und Platz 3 Familie Eberhard (Sebastian + Vater). Dank an Jürgen, der die Preise für die Teilnehmer stiftete. Professionell wie immer Grillmeister Peter Swoboda. Ein schöner Tag mit vielen neuen Kontakten und Impressionen!

 

Magnus Carlsen gewinnt viele kleine und große Fans

Film MagnusKnapp 100 Schachfreunde kamen gestern in das Lux Kino am Zoo in Halle, um gemeinsam den Fim „Magnus – Der Mozart des Schachs“ anzuschauen. Dazu eingeladen hatte der USV Halle, der wiederum den Kinoveranstalter gewinnen konnte, den Film in sein Programm aufzunehmen. Ursprünglich lief er schon im Dezember in einigen deutschen Clubkinos, allerdings nicht in Halle. Bedingung des Veranstalters war, dass der USV Halle eine Mindestteilnehmerzahl von 50 Zuschauern zu garantieren hatte.

Diese Verpflichtung einzugehen fiel uns nicht schwer. Mit dem entsprechenden Zweckoptimismus waren wir der vollen Überzeugung, dass ein breites Interesse unter Schachfreunden existiert, den Film anzuschauen. Diese Hoffnung wurde bestätigt, dass allein über die USV-Homepage mehr als 70 Reservierungen eingingen. Letztendlich war der Kinosaal mit geschätzten knapp unter 100 Zuschauern sehr gut gefüllt. Nicht nur aus Halle sondern auch aus Dessau, Löberitz, Merseburg oder Naumburg und anderen Orten waren viele bekannte Schachspieler gekommen, um sich den Film anzuschauen. Auch viele Nachwuchsspieler waren mit dabei. Und sie wurden nicht enttäuscht. Die Entwicklung von Magnus Carlsen, beginnend im Kindesalter bis zur Erringung des Weltmeistertitels, war sehr gut dargestellt.

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Karl Simon Altstadt gewinnt Offene Südharz-Meisterschaft

Spät aber hoffentlich nicht zu spät möchten wir hiermit den Sieg von Karl Simon Altstadt bei der 10. Offenen Südharz-Meisterschaft würdigen. Traditionell am 4. Adventswochenende wird diese im Schloss Mansfeld ausgetragen. In einem starken Teilnehmerfeld erreichte er 4,5 aus 5 Punkten und konnte sich nach Buchholzwertung vorn platzieren. Sehr bemerkenswert war sein Sieg gegen den Turnierfavoriten FM Hendrik Hoffmann (SG Leipzig). Auch Felix Schulte und Henning Rudolf erreichten mit dem 4. Platz und dem 10. Platz sehr gute Resultate. Alle konnten erhebliche DWZ-Zuwächse mit ins neue Jahr nehmen. Auch Kristin Dietz, Lea Fritsch und Gero Schulemann konnten sich geringfügig verbessern.

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