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Einzelturniere

DEM mit Stefan Gröger - 2. Drittel

Stefan ist weiter auf Kurs. Manchmal heißt Schach mehr Punkte zu machen und mehr gegnerische zu verhindern. Das Problem ist oftmals ganz einfach. Man macht selbst zu wenig Punkte und verhindert auch zu wenig Niederlagen. Stefan hat eine Lösung gefunden. Er spielt einfach gegen alle Remis. Gegen den bisher einzigen Großmeister klappte das nicht. Das Manövrieren vor der Zeitnotphase bevorteilt oft den besseren Spieler. Dazu noch ein Isolani. Das hat sich Kunin in der 4. Runde nicht mehr nehmen lassen. Dafür war die 5. Runde recht interessant. Bei der jungen 2190 kann man ja bei diesem Turnier von einem DWZ-Leichtgewicht sprechen. Mit dem Anti-Holländer kam Stefan richtig gut raus. Meines Erachtens boten sich hier gute Möglichkeiten Probleme zu machen. Vielleicht war man da auch mit zu wenig zufrieden. Die heutige Partie ist schnell ins Remis abgeglitten. Kann man mitnehmen. Vielleicht gibts noch 2x Weiß. Man muss nicht Mathematik zu studieren, um abschätzen zu können, dass der rechnerische Erwartungswert schon eingespielt ist. Was jetzt noch kommt, ist blanke Sahne. Wir sind gespannt.

Schachsommer 2014 - Bericht Prag

Thomas Hentzgen in PragWilhelmsthal , Dresden, Prag. Irgendetwas braucht der Schachspieler um Gleichgesinnte zu treffen, gemeinsame Erinnerungen aufzubauen und um angesichts des begrenzten Urlaubes wieder ein Arbeitsjahr voller Vorfreude zu überbrücken. In Wilhelmsthal gibt es die Bungalowsiedlung so vermutlich nicht mehr. Der einst angestrebte Besuch der historischen Stätte mit Zeitzeugen aus den Jahren 1986 bis 1990 scheiterte damals am mangelnden Interesse. Das Dresdner Schloss steht seit 2002 für Schach nicht mehr zu Verfügung. Ohne dieses Flair und die studierenden Freunde hat das Turnier an Reiz verloren. Heutzutage müssen auf unserer nächsten Etappe oftmals Familie und Beruf mit Schach in Einklang gebracht werden. Was wäre hierfür besser geeignet als der Schachurlaub in Prag?

Im Gedenken an ihren Vater, Prof. Pelikan, organisiert Jindra Kollerova seit 1997 in der Metropole Prag jedes Jahr im Sommer 3 richtig voll gepackte Schach-Urlaubs-Wochen. Schach gespielt wird in Rundenturnieren a 10 Spielern mit einer ELO-Streuung von ca. 200 Punkten, im Rapid, beim Blitz, beim Simultan oder in den umliegenden Gastwirtschaften. Für Familienangehörige werden täglich Ausflüge rund um Prag organisiert (uns stellt der Ausflug am Mittwochnachmittag sowie die Moldau-Schifffahrt vollkommen zufrieden). Ausgangspunkt ist zurzeit der Wenzelsplatz (habe mit dem Turnier schon 4 Umzüge erlebt). Zentraler geht es also nicht. Mein Kumpel Markus Spindler (ehemaliger Jugendbetreuer und Autor von 2 Kinderschachbüchern) und ich waren nun zum 12. Mal dabei. Wir sind die einzigen, die seit den achziger Jahren durch die gleiche Sucht im Sommer verbunden sind. Einzigartig im deutschen Schach, oder? Andere geben sich mittellos, desinteressiert bzw. vertreten die Interessen einer Frau. Zum 4. Mal dabei war Pommi. Für Eicke (Markusson = Sohn vom Markus) war es das 2. Mal. Ich hatte mich vorm Turnier in eine Topverfassung gebracht und reiste mit reichlich schachlichem Selbstvertrauen an.

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