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U12

U12: Die Jungs hui, die Mädels....

Duplizität der Ereignisse am darauffolgenden Sonntag, 14.12.2014. Die Jungs strahlten am Ende des Spieltages, die Mädels schauten in die Röhre. Doch der Reihe nach. In Gräfenhainichen trafen unsere beiden Teams in der Landesjugendliga u12 auf Köthen und den Gastgeber.

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Viel Schatten, wenig Licht beim u12 Debüt

Am Sonntag stieg das Debüt unserer beiden u12 Mannschaften im Kreuzvorwerk. Nachdem Mädels und Jungs sich im vereinsinternen Duell friedlich 2:2 trennten, waren heute der SV Zerbst und Aufbau Elbe Magdeburg zu Gast. Am Ende standen magere 3,5 Brettpunkte zu Buche, die jedoch nur unzureichend das schachliche Geschehen widerspiegelten. Doch der Reihe nach.

u12 MaedchenCarlotta, Yara und Lea aus dem u12 Maedchenteam.Die Jungsmannschaft musste zuerst gegen die favorisierten Magdeburger antreten. Martin an Brett 1 spielte eine gute P und war mit seinem Gegner jederzeit auf Augenhöhe. Leider verpasste er es mit Springer und gut postierter Dame die Initiative zu übernehmen. Silas spielte wieder einmal viel zu schnell, nach gefühlten drei Minuten war das Brett leergefegt und alles abgetauscht. Leider zu seinen Ungunsten, er hatte einen Turm weniger und nichts mehr war zu retten. Ivan an Brett 4 spielte eine ordentliche Partie konnte aber letzendlich dem Angriff seines GTegners nichts entgegensetzen. 0:3. Unser Juengster, Emil, kämpfte tapfer über zweieinhalb Stunden, hatte dann aber Bauernminorität am Damenflügel. Rumms 0:4! eine Klatsche, die aber mindestens einen Punkt zu hoch ausfiel.

Die Mädels spielten ihre Auftaktpartie gegen Zerbst. Und diese startete verheißungsvoll. Yara an Brett 2 machte durch geschicktes Schwerfigurenspiel mit ihrem Gegner kurzen Prozess. Der erste Punkt! Uta am vierten Brett spielte eine sehr aktive Partie, übersah dann aber eine Gabel und verlor die Dame. Es sah in der Folge so aus, als ob ihre beiden Türme die Partie retten würden, aber ihr Gegenüber war ein Tick schneller. Ausgleich. Lea fand gegen ihren Kontrahenten nicht die zwingendsten Züge und verlor folgerichtig. Nun musste es Carlotta richten. Und es wurde eine richtig interessante Partie. Ihre Gegnerin spielte sehr offensiv, aber Carlotta hielt allen Angriffen stand. Just als ihr Konter ansetzte übersah sie eine Mattdrohung mit Turm auf der h-Linie. Schade, aber ihr großer Auftritt sollte noch kommen. Damit 1:3 gegen die Mädels.

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3.Spieltag, Runden 5+6: Zwei Siege in Zerbst

Ein geschlossenes Spiellokal in der Zerbster Stadthalle in der Nähe des Schlosses und Katharinendenkmals erwartete uns zunächst in Zerbst, übrigens eine wunderschöne Stadt. Mit 30 Minuten Verspätung traf unsere Mannschaft dann im „Achilles im Gildehaus“ zunächst auf die erste Vertretung der Gastgeber, doch nur kurz. Nach 50 Minuten gab es einen 3:1 Erfolg. Ausnahmsweise mal als erster beendete Malte Hundrieser seine Partie. Zwei Springer von Malte hatten zuvor für leichte Verwirrung in der gegnerischen Stellung gesorgt und unter anderen die Dame gewonnen, bevor sein Gegner aufgeben musste. Auch Lars Jungklaus am 2. Brett war im Endspiel im Kampf mit zwei Türmen und zwei Bauern gegen einen Turm und einen Bauern klar überlegen, tauschte clever ab und gewann. Leider unterlag dann Jakob Barrot am 4. Brett, nach Figureneinstellern und übersehenen Drohungen, doch Matti Adelmeyer sicherte mit seinem mühelosen Erfolg den Sieg gegen den SV 51 Zerbst I. Die zweite Mannschaft der Zerbster trat dann, wie auch schon gegen Merseburg, nur zu Dritt an. Jakob zog e4 und bekam dafür den kampflosen Punkt. Klare und schnelle Siege bei Matti und Lars sicherten den 3:0 Vorsprung, bevor es am 3. Brett noch Diskussionen gab. Der Gegner von Malte, Johannes Wittmann, hatte Remis angeboten und Malte war aufgestanden, um bei Matti nachzufragen. In dieser Zeit baute sein Gegner einfach Grundstellung auf, „es wäre doch Remis“. Nur ganz so einfach geht so was nicht und so musste die Stellung vor dem Angebot wieder hergestellt werden, Malte lehnte natürlich ab, und gewann dann, nach 55 Minuten zum klaren 4:0 des Teams. Damit bleibt unsere gemeinsame u12- Mannschaft auf Platz 1 in der Landesliga Sachsen-Anhalt. Hartnäckigster Verfolger ist der SK Roland Weißenfels, der weniger Spiele ausgetragen und nur einen Punkt Rückstand hat.

Rüdiger Schneidewind (Mannschaftsleiter)

Finalrunde Landesliga u12: SG Döllnitz/USV VB Halle überraschend Vizelandesmeister!

Die gemeinsame Mannschaft der SG Döllnitz und des USV VB Halle hat die Saison 2013/2014 mit einem überraschenden Erfolg abgeschlossen. Bei der entscheidenden Finalrunde in Magdeburg erkämpfte das Team den Vizelandesmeistertitel. Nach einer tollen Vorrunde, wo die Mannschaft in 13 Spielen ungeschlagen blieb, ging die Mannschaft eigentlich ohne Illusionen in die Begegnungen mit den vorberechtigten Teams von Reideburger SV und Aufbau/Elbe Magdeburg. Aus der Vorrunde wurde ein 4:0 gegen SK Roland Weißenfels übernommen. Im Spiel gegen den Reideburger SV 1990 waren wir krasser Außenseiter. Doch der u10 Landesmeister, Malte Hundrieser, erkämpfte ein wichtiges Unentschieden gegen den Deutschen Meister, Marvin Henning. In der entscheidenden dritten Runde trat der Gastgeber, SG Aufbau/Elbe Magdeburg nur zu Dritt an. Zwar unterlagen wir an den Spitzenbrettern, doch Malte Hundrieser blieb es vorbehalten, mit einem hart erkämpften Sieg über Annika Kirsten, das 2:2 und damit die Silbermedaille zu sichern. Zum Erfolg beigetragen haben auch Jacob Barrot, Werner Stephan Schubert und Ivan Perekhozhuk, die natürlich ihre Silbermedaillen und eine Urkunde erhalten werden. Danke für die erfolgreiche Zusammenarbeit! Rüdiger Schneidewind

2.Spieltag – Runden 3+4: Drei glückliche Punkte in den Spitzenspielen

Mit rund 35 Minuten Verspätung begann für unsere u12- Mannschaft in Merseburg das Spitzenspiel gegen die Schachzwerge aus Magdeburg. Die Schachzwerge hatten in Merseburg wohl das Aussteigen aus dem Zug vergessen. Doch der Auftakt gegen die nicht in Bestbesetzung angetretenen Schachzwerge verlief alles andere als positiv. Jacob Barrot unterlag, trotz teilweise guter Ideen im Mittelspiel, Fabian Eschner. Entschieden wurde diese Partie durch mehrere unnötige Figurenverluste und eine einfache Springergabel mit Dameverlust! Auch Lars Jungklaus hatte gegen Moritz von Pokrzywnicki sehr gut begonnen, doch der Magdeburger öffnete geschickt Linien und startete einen gefährlichen Mattangriff mit Turm, Springer und Dame. Lars verteidigte sich zunächst geschickt, musste dann aber einen „vergifteten Bauern“ schlagen und gab einen Zug vor den Matt auf. Das Team lag 0:2 im Rückstand. Doch auf den Kapitän war wieder einmal Verlass. Matti Adelmeyer 25 Züge im Nachteil, setzte plötzlich auf Angriff und erzielte sofort Wirkung bei Leon Kühne, der in Zeitnot, nicht mehr die besten Züge fand. Dann ging alles ganz schnell: Matti fand das Matt in drei Zügen und verkürzte. Kurz vorher hatte Malte Hundrieser am 3. Brett endlich eine vorbereitete Springergabel geschafft und auch hier kam das Matt im Turmendspiel dann ganz schnell. Wieder mal 2:2 – scheinbar das Standardresultat gegen die Schachzwerge. Angesichts des Spielverlaufes ist das natürlich in Ordnung. Noch glücklicher für die SG Döllnitz verlief die Begegnung mit dem USC Magdeburg. Am 4. Brett spielte dieses Mal für uns Ivan Perekhozhuk und auch er begann gut. Doch Richard Schmidt griff ohne Rücksicht auf Verluste (Springeropfer auf g5?) an und plötzlich kamen die Fehler bei USV – Spieler. Dann ging es auch hier sehr schnell. Der Gegenangriff von Ivan Perekhozhuk mit zwei Türmen und Läufer war stark, konzentriert und perfekt gespielt und so ging unsere Mannschaft schnell in Führung. Nächster Blickpunkt war erneut das 2. Brett, wo Lars sich ein erbittertes Duell mit Gustav Jäger lieferte. Wieder war es ein Schwerfigurenendspiel (Dame+Turm) mit Mehrbauern bei Lars. Trotzdem ging die Tendenz zum Remis. Doch Lars hatte plötzlich eine Idee und Gustav Jäger half mit falschen Königszügen kräftig mit. Lars fand das schnelle Matt und so führten wir plötzlich 2:0. Zu dieser Zeit waren die beiden anderen Bretter Remis, Matti stand, mit Weiß, vielleicht sogar etwas besser gegen Simon Hoffmann und bot Remis an, noch lehnte der Magdeburger ab, obwohl ihm sein Trainer die freie Wahl gelassen hatte. Zwei Züge später bot er allerdings selbst an, obwohl sich die Stellung jetzt zu seinen Gunsten verbessert hatte (+ 1,3 für Schwarz). Matti nahm sofort an und sicherte den glücklichen Mannschaftssieg. Auch Malte hatte versucht, mit mehreren Remisangeboten gegen Nguyen Quang Lam, ins Remis zu kommen. Doch übersah er eine massive Drohung auf seine Königsstellung und auf e2. Diese hätte zum Dameverlust geführt und so musste er aufgeben. Doch der Mannschaftssieg war schon vorher perfekt und unser Team bleibt an der Tabellenspitze.

Rüdiger Schneidewind (Mannschaftsleiter)

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