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USV I kann Mörlenbach nicht stoppen

Mörlenbach, wir waren dort! Gut 1,5 Stunden nach der Rückkehr aus dem idyllischen Südhessen noch ein kurzer Lagebericht. In einem regulären Winter wäre vermutlich in Heidenheim Schluss gewesen. Mit einer Tankfüllung komme ich mit meinem kleinen Auto weder hin noch zuück. Am sichersten Kanister mitführen. Dass uns die Freibauern mit 2 Großmeistern erwarten würden, war absehbar. Wir wollten uns jedenfalls keine Wettbewerbsverzerrung nachsagen lassen und mobilisierten 8 Spieler (was ja in dieser Staffel nicht selbstverständlich ist). Anreise natürlich bereits am Samstag mit Ausklang in der Waldschenke. Da wir die Namen (Aufstellung?) schon vor 3 Wochen abgeben mussten nur 7 Leute. :-) (So konnte man nur spekulieren wer noch fehlt.) Pawel war erstmals dabei. Der Wettkampf am Sonntag sollte einiges bieten. Auch sicher wieder frisches Material für meinen thematischen Trainingsabend im Mai. Nach 5,5 Stunden liefen immerhin noch 3 Partien bei -1 gegen uns. 3 von 4 Remispartien wurden erst nach Dauerschach beendet. Aber der Reihe nach. Bei Pulsi war mehr möglich. Anstatt langsam zu genießen, kam die Dame auf Abwege. Schnelles 0-1. Die nächsten Entscheidungen erst um den 40. Zug herum. Jürgen Dauerschach. Bei Pawel Dauerschach. Leider vorher die sehenswerte Möglichkeit vergeben in ein gewonnenes Bauernendspiel abzuwickeln. Ich konnte nach der Zeitkontrolle das 2-2 beisteuern. Hatte zielstrebig den Übergang ins richtige Endspiel verfolgt. Wenig später musste sich Tom leider GM Galdunts geschlagen geben. 2-3. Nun ging es noch eine ganze Weile. Zu allem Überfluss passten die Fahrgemeinschaften für die Rückfahrt irgendwie nicht. Bei Maik war im Damenendspiel dann nicht mehr als Dauerschach drin. Micha beschäftigte GM Kunin mit T-L-B vs. T-L. Zum Schluss wurde mit dem nackigen Läufer Remis gegeben. Pichl hatte ein schwieriges Endspiel mit T vs. S. Von den eigenen 4 Bauern war keiner miteinander verbunden. Ähnlich einer ungünstigen Konstellation beim Bowling. Und das im 30-Sekunden-Rhythmus. Eigentlich kaum zu machen. Nach gut 6 Stunden dann 3-5. Mörlenbach - auf dem besten Weg Zweiligastadt zu werden - beendet unsere Miniserie von 3 Siegen in Folge.