USV I: 2,5-5,5 vs. Löberitz

Auftaktschlappe gegen den Reisepartner. Löberitz punktet gut in der ersten Saisonhälfte und uns gelingt es gegen Ende besser. Der Trend war hier also nicht unser Freund. Fairerweise muss man dazu sagen, dass die hohe Qualität des Gegners zum klaren Ergebnis beigetragen hat. Jürgen steuerte das 1. Remis bei, nachdem das Brett fast leer gefegt war. Ich hatte zeitig den größten positionellen Vorteil auf dem Brett, wurde aber rüde abgeklammert (selber Gegner wie vor 2 Runden, 20 Züge weniger). Tom bekam ein Qualitätsopfer vorgesetzt, welches schwer zu verarbeiten war. Er konnte sich nicht mehr befreien. Maik überstand die Phase ausgangs der Eröffnung dann doch ohne Schramme und hätte später womöglich in ein chancenreiches Springerendspiel abwickeln können. Im Damenendspiel zeigte sich sofort die höhere Remisbreite. 1,5-2,5. Nach der Zeitkontrolle war das Bild im Kreuzvorwerk trostlos. Gedeon mit Minusqualle. Bei Karl und Stefan waren die Turmendspiele ungünstig. Wobei Stefans Endspiel mit 3 gegen 4 wohl in der Theorie Remis ist. Karl hingegen war zu sehr an den eigenen Bauernschwächen fest getackert. Nur Pulsi stand immer bequem und übte Druck aus. Dieses Mal avancierte er aber nicht zum Festungsbrecher. Stefan legte nach 91 Zügen noch ein Remis drauf. Ein mageres 2,5-5,5. Jetzt warten wir wie bei einem Marathon. Die Spitzengruppe ist schon los gelaufen und versucht Rhythmus aufzunehmen, während wir mit dem Hauptfeld noch am Start stehen. Überschattet wurde der Spieltag von der Mitteilung vom Vortag, dass unserer Schachfreund Thomas Behrendt verstorben ist. Er hatte die Jugendmannschaften im Verein durchlaufen und es bei den Männern bis in die II. Mannschaft geschafft. Er war einfach noch viel zu jung.