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USV I

USV I mit Niederlage und Sieg

Bei besten äußeren Bedingungen empfingen wir (erstmals im Kreuzvorwerk) die beiden Teams aus Dresden. Dafür dass ich Samstag eigentlich nicht spielen wollte, ging es dann doch recht lange. Bei TU Dresden II scheint es fast egal zu sein, welche 6 neben den beiden WM-Fahrern aufgestellt werden. Beneidenswerter Kader. Viele von ihnen zudem noch sündhaft jung. Okay, Samstag mussten wir nach der Zeitkontrolle einem 1,5-2,5 nachlaufen. Der Parallelkampf war schon weg und wir spielten und spielten. Ein weiterer Brettsieg klappte leider nicht. Somit 3-5 verloren und Thomas Puls war der einzige, dem bisher volle Punkte gelungen waren. Folgerichtig ließen wir ihn Sonntag raus!? :-) Grün-Weiß Dresden war Samstag gegen unseren Reisepartner Löberitz unter die Räder geraten. Dennoch ist ihre vermeintliche Bestbesetzung uns selbstredend zahlenmäßig überlegen. Erschwerend kam hinzu, dass B unnötig die Zeit überschritten hatte. Nachdem zuvor Jürgen Opfer einer Doppelnull geworden war, lagen wir zwischenzeitlich mit -2 hinten. Nun ist das mit dem Klassenerhalt so eine Sache. Wenn man den schaffen will, muss man seine Partie gegen derartige Gegner durchaus auf Gewinn anlegen. Heute hat das endlich mal funktioniert. Bei Maik war das Problem die Königsstellung. Ich vertraute ihr nicht und hatte folglich Remis abgelehnt. Um den 40. stand er einzügig auf Matt, war aber selbst mit einer Schachserie am Zug. Eine blöde Sache für den Gegner. Für uns führte dies zum 2,5-3,5. Bei Tom und Heinz war noch etwas Technik erforderlich. Schon eine kleine Erleichterung als das 4,5 und damit die ersten Punkte eingesackt waren. Heute spielte Löberitz die Seeschlangen. Der Spielstand hielt sich immer etwa die Waage. Besonders interessant das Duell der Super-Frauen. Wenn eine Vize-Weltmeisterin U18 gegen eine WGM spielt. Beide den 30-Sekunden-Rhythmus im Blut. Das macht schon Spaß. Besonders, wenn man selbst mit seinem Wettkampf schon durch ist.

USV I 2,5-5,5 in Löberitz

Diesen Tag hatten wir uns alle etwas anders vorgestellt. Zweifellos ist die traditionsreiche SG 1871 Löberitz ein sehr attraktiver Auftaktgegner. Am Spieltag der klaren Entscheidungen saßen wir aber leider an der falschen Seite der Bretter. Lediglich Thomas Puls konnte einen vollen Punkt beisteuern. Tom hatte an Brett 1 die anspruchsvollste Partie gespielt, gab sie aber doch noch aus der Hand. Bei mir braucht man bloß den Bedenkzeitverbrauch beider Spieler ins Verhältnis zum Ergebnis zu setzen. Das war schon hart an der Grenze zur Demütigung. Vielfach passierten heute grobe Fehler bzw. Stellungen wurden überzogen. Sicher dann auch dem Umstand geschuldet, dass man -2 hinterher rennen musste. In der Summe haben wir letztlich mehr gekriegt als vergangene Saison in Mörlenbach. Wir sollten nun schnell einen Haken dran machen. Jetzt heißt es fleißig sein. Dann wird man im Schach auch meist irgendwann belohnt.

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