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USV II - 3,5: 4,5 Auswärtssieg in Gräfenhainichen

USV II trotzt der Personalnot

Die Zeichen könnten vor einem wichtigen Auswärtsspiel gegen einen Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt besser sein. Unter der Woche hagelte es einige Absagen, dennoch stand theoretisch eine vollzählige schlagkräftige Truppe zur Verfügung. Soweit die Theorie. In der Praxis sah es dann so aus, dass Aaron krankheitsbedingt absagen musste, Michael und ich wegen schulischer bzw. studentischer Verpflichtungen fraglich wurden. Zudem musst man dieses Jahr immer mit einer kurzfristige Abberufung für USV I rechnen. Letzten Endes stand Samstag Abend fest, dass wir zumindest mit 7 Mann die Reise antreten konnten. Während Rene, Pawel und ich pünktlich da waren, kam das andere Auto etwas später. Wie sich (zum Glück) später rausstellte, waren Karsten, Pichel und Michael schon unterwegs. Blöd nur, dass Maksym auch noch mit sollte.... Das Duell verlief dann ähnlich dramatisch. Mit einem geschenkten 1:0 im Rücken boten 3 Gräfenhainicher fast zeitgleich nach 2 h Remis an. Während ich Pawel und Karsten weiterspielen liess, bot ich Maksym an je nach „gusto“ entweder weiterzuspielen oder den halben Punkt mitzunehmen, was er schließlich auch tat. Währenddessen musste Pichl irgendwie versuchen sich in einem komischen (oder grausamen!?)Skandinavier herauszuwinden. In den restlichen Partien standen Michael und Karsten (beide Schwarz) ausgeglichen, während Pawel, Rene und ich leichte Vorteile hatten. Dann stellte mein Gegner eine Figur ein, ich revanchierte mich (Mattbilder üben...) und hatte schließlich Glück, dass das Blättchen meines Kontrahenten im 39. Zug fiel. Kurze Zeit später konnte Pawel die unsaubere Endspielbehandlung des Gegners nach langer „Knetphase“ ausnutzen und erhöhen. Die Freude währte nur kurz, da Michael lieber seinen schwarzfeldrigen Fiancetto-Läufer anstatt eines Bauerns gab und kurz danach die Segel streichen musste, weil der Gegner seinen langen Kerl noch in den Angriff führen konnte. Ärgerlich. Ärgerlich (zumindest nach eigener Aussage) war auch, dass Rene ins Remis einwilligen musste (gute Leistung meiner Meinung nach). Bei noch zwei laufenden Partien stand es also 3:3. Karsten landete in einem Damenendspiel mit Mehrbauer während bei Pichl Roulette gespielt wurde...Beide Seiten stellten im Mittel- bzw. Endspiel munter Bauern ein...Nachdem Karsten den vollen Punkt festmachen konnte, lag es an Pichl sein Endspiel zu halten. Und es sollte ihm tatsächlich auch gelingen. So steht unterm Strich ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf nach einer mannschaftlich geschlossenen Energieleistung garniert mit der richtigen und wichtigen Würze an Glück!

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