USV II

USV II: Sieg im Stadtderby 5,5:2,5

20161204 093522Der Ausgang des Wettkampfes gegen den Reideburger SV 1990 war lange Zeit offen. Umso erfreulicher, dass wir schließlich zum ersten Saisonsieg kamen. Es begann mit einem schnellen Remis am Spitzenbrett, an dem mit Claudia Eckhardt und Heinz Liebert zwei ehemalige Nationalmannschaftskader aufeinandertrafen (s. Foto). Anschließend einigte sich auch Felix, ebenfalls mit den schwarzen Steinen spielend, mit seinem Gegner auf eine Punkteteilung. Durch den folgenden Sieg von Maksym sind wir dann erstmals in dieser Spielzeit in Führung gegangen. Doch unsere Gäste konnten durch einen Partiegewinn am sechsten Brett, wo Stefan unter Materialopfer auf Angriff gesetzt hatte, ausgleichen. Zu dieser Zeit deutete noch wenig auf einen Mannschaftssieg hin. Als ich meine Partie nach zwischenzeitlicher Verluststellung und großer Zeitnot noch gewinnen konnte, erfuhr ich, dass auch Karsten zu einem vollen Punkt gelangt war. Uwe sicherte dann in guter Stellung den Erfolg mit einem Remis ab, ehe Helmar die letzte noch laufende Partie für sich entscheiden konnte.

USV II: Zweite Niederlage

Nach der 3:5 Niederlage in der ersten Runde gegen die zweite Mannschaft von Löberitz konnten wir leider auch in der zweiten Runde kein besseres Ergebnis erzielen. Zumindest wurde dieses Mal ein schneller Rückstand verhindert. An allen Brettern wurde gekämpft und nach drei Stunden gab es noch keine beendete Partie.

Dann mussten aber Martin und Maksym ihre Partien aufgeben. Beiden waren nicht gut aus der Eröffnung herausgekommen und konnten trotz aller Bemühungen ihre Stellungen nicht ausgleichen. Helmar schaffte am 7. Brett ein Remis gegen einen starken Gegner. Mit dem gleichen Ergebnis endete auch meine Partie, in der ich zwischenzeitlich einen Mehrbauern aufweisen konnte. Nach einem Fehler musste ich aber froh sein, das Matt verhindern zu können. Einer Zugwiederholung konnte ich dabei nicht ausweichen. Ungefähr zur gleichen Zeit musste Heinz seine Partie aufgeben. In einer komplizierten Stellung, in der beide den gegnerischen König attackierten, übersah er ein Mattmotiv und spielte weiter auf Sieg, statt sich mit einem Dauerschach zu begnügen.

Somit stand es 1:4 und der Wettkampf war praktisch verloren. Karsten und Felix bemühten sich beide, letzteres fast 6 Stunden, etwas aus ihren ausgeglichenen Stellungen herauszuholen, leider vergeblich. Somit blieb es bei nur einer Gewinnpartie, die Aaron an Brett 2 mit Schwarz gelang, Glückwunsch hierzu. Um nicht den Anschluss zu verlieren, wird es nun umso wichtiger, in der dritten Runde erstmals zu punkten.

USV 2 - Leider Abstieg, unmittelbarer Wiederaufstieg im nächsten Jahr das Ziel

Die Doppelrunde bat sich, wie bereits im letzten Jahr, die Möglichkeit den Abstieg im letzten Moment doch noch zu verhindern. Die Ausgangsposition war allerdings mehr als bescheiden, da auch USV I und USV III um den Klassenerhalt spielten... Zum 4:4 gegen AEM II am Samstag kann ich nicht viel sagen, laut Karsten hätten wir wohl mit viel kosmischem Wohlwollen auch einen 4,5:3,5 Sieg holen können -“Wer unten steht...“.
Am Sonntag glänzte ich wieder mit Anwesenheit und wechselte mich für Andrea ein, die am Sonntag den vollen Punkt einfahren konnte. Zudem spielte Rene für Michael. Löberitz II trat nahezu in Bestbesetzung an und ließ von Anfang an keinen Zweifel daran, wer die Begegnung gewinnen sollte. Pawel, Leo, Maksym und ich verloren ziemlich glatt, während Helmar nach 7 Zügen mit Weiß die Punkte teilte.

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USV II - 3,5: 4,5 Auswärtssieg in Gräfenhainichen

USV II trotzt der Personalnot

Die Zeichen könnten vor einem wichtigen Auswärtsspiel gegen einen Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt besser sein. Unter der Woche hagelte es einige Absagen, dennoch stand theoretisch eine vollzählige schlagkräftige Truppe zur Verfügung. Soweit die Theorie. In der Praxis sah es dann so aus, dass Aaron krankheitsbedingt absagen musste, Michael und ich wegen schulischer bzw. studentischer Verpflichtungen fraglich wurden. Zudem musst man dieses Jahr immer mit einer kurzfristige Abberufung für USV I rechnen. Letzten Endes stand Samstag Abend fest, dass wir zumindest mit 7 Mann die Reise antreten konnten. Während Rene, Pawel und ich pünktlich da waren, kam das andere Auto etwas später. Wie sich (zum Glück) später rausstellte, waren Karsten, Pichel und Michael schon unterwegs. Blöd nur, dass Maksym auch noch mit sollte.... Das Duell verlief dann ähnlich dramatisch. Mit einem geschenkten 1:0 im Rücken boten 3 Gräfenhainicher fast zeitgleich nach 2 h Remis an. Während ich Pawel und Karsten weiterspielen liess, bot ich Maksym an je nach „gusto“ entweder weiterzuspielen oder den halben Punkt mitzunehmen, was er schließlich auch tat. Währenddessen musste Pichl irgendwie versuchen sich in einem komischen (oder grausamen!?)Skandinavier herauszuwinden. In den restlichen Partien standen Michael und Karsten (beide Schwarz) ausgeglichen, während Pawel, Rene und ich leichte Vorteile hatten. Dann stellte mein Gegner eine Figur ein, ich revanchierte mich (Mattbilder üben...) und hatte schließlich Glück, dass das Blättchen meines Kontrahenten im 39. Zug fiel. Kurze Zeit später konnte Pawel die unsaubere Endspielbehandlung des Gegners nach langer „Knetphase“ ausnutzen und erhöhen. Die Freude währte nur kurz, da Michael lieber seinen schwarzfeldrigen Fiancetto-Läufer anstatt eines Bauerns gab und kurz danach die Segel streichen musste, weil der Gegner seinen langen Kerl noch in den Angriff führen konnte. Ärgerlich. Ärgerlich (zumindest nach eigener Aussage) war auch, dass Rene ins Remis einwilligen musste (gute Leistung meiner Meinung nach). Bei noch zwei laufenden Partien stand es also 3:3. Karsten landete in einem Damenendspiel mit Mehrbauer während bei Pichl Roulette gespielt wurde...Beide Seiten stellten im Mittel- bzw. Endspiel munter Bauern ein...Nachdem Karsten den vollen Punkt festmachen konnte, lag es an Pichl sein Endspiel zu halten. Und es sollte ihm tatsächlich auch gelingen. So steht unterm Strich ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf nach einer mannschaftlich geschlossenen Energieleistung garniert mit der richtigen und wichtigen Würze an Glück!

USV II: Letzter Platz nach 1,5:6,5 in Naumburg

Im Vorfeld knisterte es bereits gewaltig: Fast 2 komplette Mannschaften hatten insgesamt abgesagt! Die Mannschaft des USV VB Halle 2 konnte gerade noch alle Bretter besetzen und traf auf den Aufstiegsfavoriten aus Naumburg in Bestbesetzung. Überraschung allerdings, dass auch nach 1h deren Brett 1 noch unbesetzt blieb (- +). Pawel hatte einen geruhsamen Sonntag und es sah auch an manch anderen Brettern zunächst noch gut aus. Danach kamen über die Zeit verteilt 6 Nullen für uns, die ich freundlicherweise der Spielstärke der Gastgeber zurechnen will und nicht kommentieren möchte. Ich selbst kämpfte nach wechselhaftem Verlauf bis zum Schluss --> Remis. Nun ist Naumburg Spitzenreiter und wir haben die Rote Laterne.