USV III

Horst Benne verstorben

horst benneAm Nachmittag des 06.01.2018 verstarb unser allseits geschätzter Schachfreund Horst Benne, geboren am 25.07.1934, im Alter von 83 Jahren nach langem schweren Leiden im Krankenhaus Martha-Maria in Halle-Dölau. Mit ihm verliert die Sektion Schach des USV Halle und der Landesschachverband Sachsen-Anhalt einen Schachfreund, der immer motiviert, mit großem Kampfgeist und Ehrgeiz in jeden Wettkampf ging. Schach - das war das Lebenselexier von Horst. Beeindruckend war seine Zuverlässigkeit über Jahrzehnte hinweg sowie seine Kameradschaftlichkeit und Disziplin. Immer stellte er sich in den Dienst der Mannschaft und des Vereins. Gefürchtet bei seinen Gegnern waren seine Entschlossenheit, die Partien zu gewinnen und seine überragenden Endspielkenntnisse.

Horst war seit 2001 Mitglied des USV Halle und spielte dort in unterschiedlichen Mannschaften zunächst in der Oberliga OST, der Verbandsliga und in den letzten Jahren in der Landesliga. Sein letzter Einsatz war am 17.09.2017 im Punktspiel gegen den Cöthener FC Germania 03 II in Köthen. Gerne erinnern wir uns noch an die Feier zu seinem 80. Geburtstag am 31. 07. 2014.

Die Sektionsleitung des USV Halle wird sein Andenken in Ehren halten.

Helmar Liebscher, Sektionsleiter USV Halle im Namen der Sektionsleitung des USV Halle

Dr. Günter Reinemann, Ehrenpräsident des Landesschachverbandes

USV III: 6,5:1,5 gegen SV Sangerhausen II

USV3 Sangerhausen 1200Lieber guter Weihnachtsmann, der Uwe braucht einen Wecker. Eine neue Kaffeemaschine wäre auch schön. Mehr wünschen wir uns nicht.
Der Spieltag begann mit einer kleinen Aufregung. Uwe hatte verschlafen, weshalb er gleich nach dem Wecker gefragt wurde. Dann standen mehrmals 3 Erwachsene Männer vor einer Kaffeemaschine und versuchten selbige zu betätigen. Ohne Erfolg. Dabei sollte doch eigentlich Kaffeepulver, Wasser, Stecker rein und Anschalten genügen. Tat es aber nicht und so gab es keinen Kaffee.
An den Brettern lief es dafür rund. Klaus einigte sich mit seinem Gegner früh auf Remis. Ich hab die Stellung nicht gesehen, vertraue aber darauf, dass Klaus dies richtig einschätzte. Norberts Dame durfte sich in der gegnerischen Stellung umsehen. Das war dem Gegner zu viel und er reichte die Hand. Uwe holte gegen den DWZ-stärksten Sangerhäuser ein schönes Remis.

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USV III: 6:2 Der Kapitän war an Bord

Merseburg II vs USV III htmlEigentlich waren die Voraussetzungen für den heutigen Spieltag ungünstig. Es schien, als würden wir nur zu 7. antreten und damit erneut ein Brett kampflos abgeben. Die allgemeine Erwartungshaltung war daher gedämpft. Dies drehte sich, als Günter seine Spielbereitschaft signalisierte. Ich freute mich auch richtig, ihn heute zu sehen. Der Mannschaft ging es genau so. Mit dem Kapitän an Bord, rudern die Matrosen einfach besser.
Der Tag begann für Norbert und mich recht glücklich. Mein Gegner übersah ein Zwischenschach und "schenkte" mir damit einen Läufer. Norberts Gegnerin hatte die Wahl zwischen Materialverlust durch Springergabel oder Bauerngabel. Damit 2:0.

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USV III verliert 3,5:4,5 - Hätte, wäre, wenn......

Leider wurde es heute mit dem 2. Mannschaftspunkt nichts. Zur Einweihung der neuen Spielstätte hätten die Vorzeichen auch besser sein können. Hätten wir ein Brett nicht kampflos abgeben müssen, dann hätte das Ergebnis anders aussehen können. Aber da kann man nichts machen. Günter und Horst mussten leider im Krankenhaus pausieren und konnten nicht ins Geschehen eingreifen. Ich wünsche beiden die beste Erholung.
Also Beginn 0:1.
Detlef einigte sich mit seinem Gegner nach 18 Zügen auf Remi. Die Stellung war ausgeglichen und mehr war nicht drin. Mit Computerbefragung hätte er im 16. Zug anders gespielt. Aber das zählt nicht. Der Rechner kann die Emotionen am Brett nicht nachvollziehen.
Peter holte den ersten vollen Punkt und Uwe drehte eine schwierige Stellung ins remi. Ich selbst einigte mich mit meinem Gegner nach langem Kampf auf remi. Zwischenstand damit: 2 1/2:2 1/2
Dann verlor Norbert in schwieriger Stellung den Überblick und eine Figur. Nach  3 1/2 Stunden am Brett sieht man eben Gespenster. So was passiert. Wäre das nicht passiert, dann wäre vielleicht ein anderes Ergebnis möglich gewesen.
Dann verwertete Rainer eine schöne Partie. Nach langer Taktiererei schob er den Gegner zusammen.
Zwischenstand 3 1/2 : 3 1/2
Es hing mithin an Klaus. Dieser hatte im Turmendspiel leider 2 Bauern weniger und stand damit nicht auf Gewinn. Allerdings stand er 25 Züge im Patt. Wenn er seinen Turm einfach mittels Dauerschach geopfert hätte, dann hätte er keinen Zug mehr machen können. Im Hinterzimmer wurde die Stellung ausführlich analysiert. Aber Klaus (und sein Gegner) sahen es nicht. Wenn ......
Damit 3 1/2 zu 4 1/2
Zum Schluss bleibt nur ein Trost. Schon Millionen Schachspieler haben gesagt: "Da war mehr drin." Reihen wir uns ein.Inline-Bild

Auftakt der 3. Mannschaft durchwachsen: 4:4 in Köthen gegen CFC Germania II

Nach mehr als 5 Stunden mussten wir mit dem Unentschieden im Gepäck die Heimfahrt antreten. Dabei hatte es mehrfach nach einem knappen Sieg ausgesehen. Und eine Stunde vor dem Ende führten wir noch mit 4:2. Sehr frühzeitig stimmte Detlef dem Remisangebot in ausgeglichener Stellung zu; allerdings machte Günter zweizügig aus einer aussichtsreichen Stellung eine schlechte Stellung und war deshalb froh über das Remis. Da aber Klaus in der Eröffnung eine klare Mehrfigur mit freundlicher Unterstützung seines Gegners erspielte, stand es gefühlt 2:1. Und da auch Rainer, Gert und Peter aussichtsreich standen, hoffte ich auf einen klaren Sieg. Aber es kam dann, wie es nicht kommen sollte, Gert veropferte sich und hatte auf einmal eine Minusfigur. Außerdem kam Horst zusehends in Bedrängnis und die Stellung von René, unsere stille Hoffnung am 8. Brett, gab nicht mehr viel für ihn her. Rainer und Peter standen immer noch gut. Und als kurz hintereinander Rainer und Klaus gewannen, schien auch wieder Sonne in den Spielraum. Wir führten 3:1. Horst, der sich inzwischen im Turmendspiel mit Minusbauer und zwei Freibauern auseinandersetzen musste, spielte dann phantastisch im Endspiel und holte den ersehnten halben Punkt, wie auch Renè; also 4:2 der Spielstand. Gert versuchte dann noch fast unmögliches, aber das Fehlen der Figur war nicht wettzumachen. Peter war fast unbemerkt von uns aus der aussichtsreichen Stellung in eine defensive Stellung gekommen. Was den letztlichen Ausschlag für Peters Niederlage gegeben hat, bleibt dem Schreiber dieses Beitrages unerschlossen.