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USV III: Mit dem Glück des Tüchtigen 5,5:2,5 gegen den Naumburger SV II

bestDas klare Endergebnis spiegelt nicht ganz den Spielverlauf wider. Die Gäste hatten mit Bernd Rößler und Hermann Packroff sowie dem Mannschaftsleiter der 1. Mannschaft, Matthias Will, und auch allen weiteren Spielern eine Top-Besetzung aufgeboten. Wir allerdings auch (in der Aufstellung Detlef, René, Karl-Heinz, Horst, Stefan_N., Peter, Andrea und Günter) – konnten ganz anders aufstellen als in Runde 2! So entwickelte sich ein toller Wettkampf mit vielen sehenswerten Partien, der erst nach fast 5 Stunden mit dem erkämpften Remis von Andrea ein Ende fand. Aber nun der Reihe nach. Ziemlich schnell erspielte sich Horst (gegen Matthias Will) erneut einen klaren Eröffnungsvorteil, der dann ebenso schnell in ein gewonnenes Bauernendspiel abgewickelt wurde, so dass wir frühzeitig 1:0 führten. Detlef musste dann erkennen, dass seine leichten Positionsvorteile nicht zum Sieg reichen würden und willigte in Remis ein. Ähnlich war die Situation bei Günter. Also auch Remis und Zwischenstand nach zwei Stunden Spielzeit 2:1 für uns.

Zu diesem Zeitpunkt stand René zwar schon aussichtsreich, aber Karl-Heinz (gegen Rößler) schwierig. Außerdem hatte Packroff 2mal Remis Angebote von Peter abgelehnt. Damit war klar, dass Rößler und Packroff unbedingt gewinnen wollten. Stefan und Andrea spielten mit Schwarz und machten Druck. Und für mich wie aus dem Nichts hatte Stefan sehr sehenswert eine Gewinnstellung erreicht und realisiert. Da dann auch René seine Gewinnstellung zum Sieg geführt hatte, Karl-Heinz aber verlor, stand es nach 3,5 Stunden 4:2 für uns. Und auf einmal sahen alle auf das Endspiel zwischen Peter und Packroff, wo Peter ideenreich um das Remis kämpfte. Und Packroff überzog die Stellung, gewann zwar den Springer, aber Peter sperrte den König ab und lies seine a- und h-Bauern laufen, die der Springer nicht halten konnte. Nach 4 Stunden Sieg von Peter und 5:2 Sieg. Andrea hatte inzwischen ihre zwischenzeitlich aussichtsreiche Stellung verloren. Der Gegner versuchte nun noch lange diese Remis Stellung in einen Sieg umzumünzen, bis er nach fast 5 Stunden in das Remis einwilligte.