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USV III

USV III: 4:4 bei Löberitz II - ein Mannschaftssieg war aber möglich!

Um es vorweg zu nehmen: einen leichten Gang nach Löberitz hatten wir (ohne Stefan_G. und Martin) nicht erwartet. Aber als es nach der 1. Zeitkontrolle 3:3 stand und bei den beiden noch zu spielenden Partien sowohl Detlef gegen Norman Schütze (Brett 1) als auch Uwe am Brett 6 auf Gewinn standen, war ich von unserem Mannschaftssieg überzeugt. Leider wurde es am Ende aber nur 4:4. Nun aber der Reihe nach: relativ früh boten (in noch ausgeglichener Stellung) Detlef und Rainer Remis an, was auch von Rainers Gegner sofort angenommen wurde. Norman Schütze wollte aber weiter spielen. Nach ca. zwei Stunden dann die ersten Entscheidungen. Horst übersah ein Manöver seiner Gegnerin in der Eröffnung und musste kapitulieren. Fast zeitgleich „überrumpelte“ Günter seine Gegnerin und konnte ausgleichen (Kurzpartie – 15 Züge). Zu diesem Zeitpunkt standen inzwischen Detlef und Uwe sehr aussichtsreich. Peter übersah dann in vorteilhafter Stellung einen Materialverlust - 2 Figuren gegen Turm - konnte sich aber noch ins Remis retten. René hatte zwar in der Eröffnung einen notwendigen Zug ausgelassen, kämpfte aber ideen- und aussichtsreich weiter, bis er nach einem Fehler aufgeben musste – schade! Es stand 3:2 für Löberitz. Inzwischen hatten aber sowohl Detlef mit Qualitätsgewinn als auch Uwe gewonnene Stellungen erreicht. Vieles hing nun von der Partie Stefan_N. gegen Reyk Schäfer ab – so schien es. Stefan opferte mutig in zweischneidiger Stellung und wurde belohnt. Reyk übersah dabei den rettenden Zug. Damit stand es nach 4 Stunden Spielzeit 3:3. Nun schien alles klar, aber es kam anders. Detlef verdarb seine gewonnene Stellung (mit „Mehrqualle“) und verlor. Aber Uwe brachte seine gewonnene Stellung souverän „nach Hause“.

USV III: Glückliches 4:4 gegen starke Dessauer

Peter schätzte den Verlauf des Wettkampfes gegen SK Dessau 93 so ein:

„Der Wettkampf begann mit einem schnellen Remis von Stefan Gröger. Detlef remisierte in zweischneidiger Stellung und René, kurzfristig eingesprungen, siegte mit mutigem Opferspiel. Uwe remisierte in etwas besserer Stellung, Martin gewann in einem cleveren geführten Endspiel mit Springer gegen Läufer - Stand 3,5:1,5 für uns. Leider verlor Peter nach vermeidbarem Bauernverlust kurz vor der Zeitkontrolle. Stefan Nowak führte sein Partie solide zum Remis -  Stand 4:3. Horst stand diesmal ständig unter Druck,  2 Minusbauern und das Endspiel war verloren.

Das 4:4 gegen starke Dessauer ist ein gutes Ergebnis.“

Da Peter auch hervorragend schnell die Partien erfasst hatte, konnte ich (Günter) diese sofort Nachspielen. Ja, und natürlich mit Hilfe des Computers stellte ich dann fest, dass wir das Glück des Tüchtigen mit dem 4:4 auf unserer Seite hatten.

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