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USV V

USV V - Erneute Niederlage

Die Vorzeichen für diese Runde waren nicht gut, Richard konnte als Schichtarbeiter nicht spielen, und ich musste als Notnagel in der Zweiten aushelfen. Also war eine Niederlage vorprogrammiert und blieb mit 2 : 6 noch im Rahmen. Da ich mit meiner Partie vollauf beschäftigt war, konnte ich das Spiel „meiner“ 5. Mannschaft nur teilweise beobachten, also sind meine Wahrnehmungen vielleicht nicht ganz zutreffend.

Am 1. Brett spielte Philipp eine solide Partie, ich konnte nie einen nennenswerten Vorteil für einen Spieler erkennen, also ein verdientes Remis. Lars als Nr.2 spielte eine kämpferische Partie, deren Ausgang lange unklar war, leider aber zu unseren Ungunsten endete. Gerhard leistete sich ein paar kleinere Fehler, die aber sein Gegner nicht ausnutzte. Mit einem Remis war unser Spieler eigentlich ganz gut bedient! Katastrophales Spiel von Marcel! Als ich zum ersten Mal hinschaute, hatte er zwei Figuren weniger, eine zerrüttete Stellung und das alles bei einer Bedenkzeit von 15 Minuten!

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USV V - Wieder verloren...

Für die Fünfte gab es im zweiten Spiel in der Bezirksklasse wieder nichts zu gewinnen. Nach der 1 : 7 -Klatsche in der 1. Runde gegen Merseburg reichte es diesmal nur zu einem 2 : 6 gegen Reideburg 3.

Ich berichte in der Brettreihenfolge (der Esel nennt sich immer zuerst): Am Spitzenbrett spielte ich frei von groben Fehlern, aber auch völlig ideenlos. Remis nach nur 19 Zügen.
Am 2. Brett behandelte Philipp mit Schwarz das Damengambit ungenau; die Züge b6 und Lg4 passen nicht zusammen und waren der Anfang aller Probleme. Nach weniger als 20 Zügen war nichts mehr zu retten. Lars hielt seine Partie lange im Gleichgewicht, konnte dann aber den Verlust von zwei Bauern nicht verhindern, also Niederlage. Ein Lichtblick am Brett 4: Gerhard nutzte einen Fehler seines Gegners energisch aus und siegte bereits nach 12 Zügen! Eine wechselhaften Verlauf nahm die Partie von Christian. Nach etwas kraftloser Eröffnung gewann er zunächst einen Bauern und dann noch – gut gesehen – eine Qualität. Dann verlor er leider den Faden, zog etwas planlos mit den Türmen hin und her und stellte drei(!!!) Bauern ein. Glück, dass sein Gegner dann Remis akzeptierte. Die Partie von Marcel kann ich leider nicht rekapitulieren. Nur soviel: Er vernachlässigte seine Königssicherheit und konnte sich nicht mehr ausreichend verteidigen. Lea spielte eine beherzte Partie und wahrte bis zum 20. Zug das Gleichgewicht. Dann konnte sie den Angriff auf ihren König nicht parieren, also Niederlage. Unzufrieden bin ich mit Yara. Wieder einmal befolgte sie meine Ratschläge nicht, wählte schon im 6. Zug eine andere Variante und stand nach 9 Zügen auf Verlust. Hoffentlich lernt sie daraus!

Nun haben wir also aus zwei Runden magere 3 Brettpunkte erreicht. Ich hoffe, dass unsere jungen Spieler aus den Niederlagen lernen, das ist das vorrangige Ziel der Spielsaison!