USV Halle

Sektion Schach

USV II mit 3,5-4,5 bei AE Magdeburg II

Wer hätte gedacht, dass wir nach 3 Stunden mit 2-0 führen würden? An dieser Stelle die besten Wünsche an Detlef und Martin. Hoffentlich seit ihr bald wieder dabei. Heute schienen die Voraussetzungen noch schlechter als zuletzt bei Einheit Hallle. Schließlich haben die Magdeburger einige Topspieler in ihren Reihen, was sie (mit der neu gewonnenen Konstanz in der Aufstellung) zum Aufstiegsaspiranten macht.

Trotz allem hat die ganze Mannschaft dem übermächtigen Gegner einen großen Kampf geliefert. Angesichts der schwierigen Lage bewegten sich einige wie Wühlbüffel durch die gegnerischen Reihen (das Ergebnistableau lässt schon auf Aktivität schließen). Zuerst konnte Pommi nur schwer dem Remisgebot widerstehen. Mit über 100 DWZ-Punkten weniger untermauert man schon gern mal die +2. Aber wie in Prag praktiziert, sollte man dem Gegner erst ein paar Fragen stellen. Wenn err diese dann beantworten kann, darf er Remis machen. Heute war nicht immer eine Antwort parat. Pommi wieder mit Mehrfigur. 1-0. Michael Niggl legte nach. Bei entgegen gesetzten Rochaden wollte der Gegner offenbar direkt im Königsangriff gewinnen. Als das nicht gelang, blieben viele Schwächen zurück, Michaels erster Punkt in der Verbandsliga. 2-0

Zu diesem Zeitpunkt stand Maik mit Mehrbauern ohne Kompensation auch schon auf Gewinn. Es ging dann Schlag auf Schlag, so dass ich immer kaum wusste wie es steht. Pawel einigte sich auf Remis. Die Feinheiten der Partie konnte ich nicht sehen. Unser 2. Junior Philipp Zur Nieden wehrte sich ebenfalls großartig. Gegen den noch mit weißer Weste aufspielenden Florian Brüggemann verlor er erst im D--L-Endpiel durch eine taktische Finesse einen Bauern, Das Damenendspiel war dann sehr schwer. Wenig später gab auch Michael Feldmann auf. Mit Blick auf das Einheit-Spiel ist er heute möglicherweise ein zu großes Risko gegangen. Maik brachte seinen Vorteil zügig durch. Und das obwohl er schon um Auszeit ersucht hatte. Zwischenstand 3,5,2,5!

 

Es zeigte sich dann, dass die Luft in der absoluten Ligaspitze recht dünn sein kann. Andrea hatte 'ne Qualle mehr mit ca. 40 vs. 2 Minuten. In einer passiven Stellung verpasste sie es, dass Material zurückzugeben und zumindest einen halben Punkt mitzunehmen. Mir persönlich war die Umstellung von "gewinnen müssen" auf "Remis halten" überhaupt nicht bekommen. Im 20. Zug änderte ich schlagartig den Spielstil und gab die Zügel unnötig aus der Hand. Als ich mich 20 Züge später mit den letzten Sekunden über die Zeit rettete, stand ich schon auf Verlust. Aber wer steigt schon gern ab? Ich spielte noch 30 Züge für mich allein weiter, musste dann aber wirklich aufgeben. 2-0; 3,5-2,5; 3,5-4,5.

Nun bleiben 6 Wochen Zeit,um wieder Kraft zu sammeln. Wünschen wir uns darüber hinaus, dass die Wühlbüffel nicht aussterben und wir weiter so bedingungslos wie nach 2 Stunden gegen Einheit oder heute um die Punkte kämpfen.

 

 

 

 

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