USV Halle

Sektion Schach

USV II: Bittere Niederlage gegen Gräfenhainichen

GeroSchulemann USVIIGero (vorn links) im harten FightBeim Auftaktspiel in der Verbandsliga mussten wir in Gräfenhainichen eine derbe 5,5 : 2,5 – Niederlage hinnehmen. Mein Eindruck ist aber, dass wir unter Wert geschlagen wurden, da waren mehr Punkte drin!

In zwei Partien waren wir chancenlos: Manfred erwischte einen rabenschwarzen Tag und stand schon nach weniger als zehn Zügen (!!) auf Verlust. Lea vernachlässigte ihre Königsstellung und übersah einen spielentscheidenden Einschlag auf h7, Lehrgeld bezahlt!

Mir fehlte das Selbstvertrauen. Nach einem Bauerngewinn übersah ich trotz längeren Überlegens die Antwort meines Gegners und konnte dem Remisangebot nicht widerstehen. Thomas stand am Spitzenbrett recht hoffnungsvoll, konnte aber nach einem Qualitätsgewinn einem Dauerschach nicht mehr entrinnen.

Rainers Partie (von ihm bevorzugte Stellungen verstehe ich immer nicht so recht) war wohl lange im Gleichgewicht, dann unterschätzte er das Gegenspiel seines Kontrahenten und konnte Material- und Partieverlust nicht mehr abwenden. Kristin war unser Lichtblick! Sicher und unspektakulär widerlegte sie ein fragwürdiges Bauernopfer ihres Gegners, verbesserte die Stellung Zug um Zug und holte so , leider als einzige von uns, einen vollen Punkt.

Bleiben Gero und Yara: Beim Stand von 2 : 4 mussten sie, auch zu ihrem Leidwesen, natürlich auf Biegen oder Brechen Remisangebote ablehnen. Gero überstand mit Geschick und vielleicht auch etwas Glück einen starken Angriff auf seine Königsstellung. Nach dem Abtausch vieler Figuren hatte er einen Mehrbauern und damit vage Gewinnchancen. Vielleicht war der Erfolgsdruck zu groß, jedenfalls übersah er einen einfachen „Spieß“ und verlor nach großem Kampf die Partie. Yara behandelte das Mittelspiel etwas planlos, so dass der Gegner die Initiative ergriff und eine Qualität gewann. Die damit verbundene Spielöffnung gereichte aber Yara zum Vorteil. Ihr Läuferpaar beherrschte das Brett, aber leider setzte sie dem gegnerischen König nicht energisch genug zu, so dass es beim Remis blieb.

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