USV Halle

Sektion Schach

USV III

USV Halle III: Nur knapper Sieg gegen SK Dessau 93 II

Dieser Spieltag hatte es in sich. Die Vorbereitung lief äußerst erfreulich. Die Mannschaft, Spielstätte, Bretter, Uhren, Partieformulare, kleiner Schokoriegel und sogar der Kaffee, alles war 9:00 Uhr bereit. Mit zwei Mannschaftspunkten und einem Endstand von 4,5 zu 3,5 will sich bei mir gleichwohl keine richtige Freude einstellen. Will sagen, das Ergebnis muss man differenziert betrachten. Nach Wertzahlvergleich waren wir an jedem Brett die klaren Favoriten. Dazu schenkten uns die Gäste aus Dessau Brett 8. D.h., hier war eigentlich ein deutlicher Mannschaftssieg und kein knappes Ergebnis zu erwarten. Allein Karl und Stefan holten im Kampf den ganzen Punkt und dürften mit Ihrem Resultat zufrieden sein. Levan hätte gern gespielt und konnte sich über den geschenkten Punkt nicht freuen. Die Remisen von Heinz, Peter und Rene halfen eher den Dessauern. Peter bescheinigte seinem Gegner ein gutes Defensivspiel. Rene war übermüdet. Leider gaben Martin und ich dann den vollen Punkt ab. Martin stellte ein und ich fand nicht ins Spiel bzw. fand unter Druck keine Rettungswege. Das alles kommt vor und darf nicht überbewertet werden. Keiner ist gegen einen schlechten Tag gefeit. Mir (persönlich) fehlte heute der Fokus aufs Spiel. Das können wir beim nächsten Mal gegen Hettstedt besser machen. Dort wartet ein Schwergewicht der Landesliga. Da wird die Fokushose angezogen und das Rechengesicht aufgesetzt. 

USV III: Niederlage zum Saisonabschluss

USVIII 20190407 Pascal Neuber, Dr. Joachim Kirmas, Yara Stowicek, Dr. Rainer Sprengel, Kristin Dietz, Anastasia Voigt - Es fehlen: Detlef Neukirch, Karsten Kühn, Gero Schulemann und Lea FritschZum Saisonabschluss des Spieljahres trafen sich alle Mannschaften der Landesliga B zur zentralen Endrunde im Kurhaussaal in Bad Schmiedeberg Der prächtige äußere Rahmen passte leider so gar nicht zum Auftritt unserer Mannschaft, denn gegen die abstiegsbedrohte Mannschaft aus Köthen konnten wir nur sechs Spieler aufbieten. Bei allem Kampfgeist reichte es „nur“ zu 3,5 Punkten, wobei ich eine klar vorteilhafte Stellung zum Remis verdarb. Unser Gegner sicherte sich mit diesem Sieg gegen unsere dezimierte Mannschaft den Klassenerhalt.

Es ist mir bewusst, dass die Abgabe von zwei kampflosen Punkten ein „Geschmäckle“ hinterlässt. Bei aller Kritik am USV sollte aber beachtet werden, dass an diesem Spieltag auch USV II ein Brett nicht besetzen konnte und USV IV den Wettkampf ganz absagen musste. Offensichtlich ist die Spielerdecke des Vereins zu dünn!.

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USV III : Niederlage im Spitzenduell

Die Ausgangsposition vor dem Spiel gegen den Spitzenreiter aus Piesteritz war klar: Wir benötigen einen Sieg, um die Sensation klar zu machen und beste Chancen für den Aufstieg in die Verbandsliga zu haben. Bei den meisten hielten sich Optimismus und Skepsis die Waage, zu verlieren hatte die Mannschaft ohnehin nichts.

Der Wettkampf begann mit einem Paukenschlag, denn Gero fertigte meinen ehemaligen Mannschaftskameraden aus längst vergangenen Zeiten – Dr. Höhm - binnen einer Stunde ab! Doch bereits zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass ein Mannschaftssieg kaum gelingen könnte. So kam es dann auch, lediglich Rainer am Spitzenbrett (!) konnte noch einen ganzen Punkt holen. Pascal machte sicher, ich mit viel Mühe remis. Das war`s dann auch schon, wobei Karsten und Kristin erst nach großem Kampf verloren. Mit dem 5 : 3 – Sieg hat sich Piesteritz schon eine Runde vor Schluss den Aufstieg gesichert, Glückwunsch!

USV III: Ohne 3 – Spiel 5!

Beim Skat ist so eine Reizung inkorrekt, bei unserem Schachwettkampf gegen die Schachfreunde aus Naumburg aber haben wir genau dieses Kunststück fertiggebracht. Obwohl bei uns drei Spitzenspieler fehlten (Detlef, Karsten und Kristin), gelang uns ein kaum erhoffter 5:3- Erfolg – nicht zuletzt, weil unsere Youngster ihre gewachsene Spielstärke nachdrücklich unter Beweis stellten.

Drei Siegpartien an den ersten vier Brettern, das hatten wir noch nie! Diese Punktgewinne von Rainer, Pascal und Gero entsprangen nicht etwa dem Zufall oder Glück, sondern waren das Ergebnis von Kampfgeist und Können.

Ein besonderes Lob verdiente sich auch Yara für die konzentrierte und zähe Verteidigung einer bedenklichen Stellung. Ihr Gegner bemühte sich über 5 Stunden vergeblich, seine Stellungsvorteile in einen Sieg umzuwandeln, ehe er der Punkteteilung zustimmte. Weniger Kampfgeist zeigten Anastasia, Uwe und ich. Die nicht voll ausgespielten Remisen trugen aber auch zum Gesamtsieg bei. Einzig Lea musste sich nach respektabler Leistung geschlagen geben, hatte jedoch mit Altmeister Packroff wohl den stärksten Naumburger zum Gegner.

In vier Wochen erwarten uns die Schachfreunde aus Piesteritz zum Spitzenspiel. Ich bin wirklich gespannt, wie wir uns dort aus der Affäre ziehen werden!

USV III: 4 : 4 gegen Zeitz

Ja, eigentlich wollte ich mit meiner Berichterstattung mal aussetzen, dann aber kamen von mehreren Seiten die Anfragen, wo denn mein Bericht bliebe. Also raffe ich mich auf und schreibe über meine unvollständigen und vielleicht auch fehlerhaften Wahrnehmungen vom Wettkampf gegen die Schachfreunde aus Zeitz. Am Spitzenbrett traf Detlef auf einen alten Bekannten, Heinz Schultheis. Ich glaubte – bei allem Respekt – dass eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, vernahm aber zu meiner Überraschung, dass Heinz ein Remisangebot ausschlug! Prompt machte Detlef den zweitbesten Zug und musste sich umsichtig verteidigen, bis der Punkt geteilt wurde.

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