USV Halle

Sektion Schach

Einstellung des Trainings- und Wettkampfbetriebs

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Eltern unseres Schachnachwuchses, liebe Schachfreunde,

im Zusammenhang mit den Corona-Präventionsmaßnahmen der Stadt Halle und des Landes Sachsen-Anhalt wird das Training der Sektion Schach vom 16.03.-19.04.2020 ausgesetzt.
Gleichermaßen ruht der Wettkampfbetrieb in diesem Zeitraum.

Einen Überblick über weitere derzeit abgesagte Schachveranstaltungen zeigt der Terminplan.


Beste Wünsche für Gesundheit und Wohlergehen

Helmar Liebscher
Sektionsleiter

Halle, 17.03.2020


 

USV IV: Unglückliche Niederlage beim Spitzenreiter

Dem Sieg so nah, und doch mit null Punkten nach Hause gefahren. Die Chronologie:

man war froh überhaupt in Corona- und Grippezeiten ein konkurrenzfähiges Team zusammengebastelt zu haben. Und der Wettkampf in Walbeck startete verheißungsvoll. Durch Personalrochaden auf Hettstedter Seite blieb das erste Brett unbesetzt. Demna muss seine Wiedergutmachung auf nächste Saison verschieben. Die letzten beiden Spiele der Saison wird er wegen Heimaturlaub nicht bestreiten können.

Micha an Brett 8 verrechnete sich in guter Stellung. Ausgleich. Unser zweites georgisches Ass im Ärmel, Levan, spielte am de luxe Brett 2 in flauschigen Sesseln eine souveräne Partie und gewann verdient. Richard auf harten Stühlen an Brett 7 spielte bis zum Endspiel eine gute Partie, traf dann leider nur die zweitbesten Entscheidungen und verlor unglücklich.

In meiner Partie versuchte ich mit einer seltenen Eröffnungsvariante meinen Gegner zu verunsichern, Henning fand aber gute Antworten, so dass ich mit Blick auf die verbliebenen drei Bretter taktisch Remis anbieten konnte. Ahmed neben mir spielte eine Glanzpartie, hatte alsbald zwei Bauern mehr und schaukelte die Partie sicher nach Hause. Das war schön anzuschauen. Damit 3,5:2,5.
Marten und Carlo hatten ihren Kontrahenten schon Verzweiflungsfalten ins Gesicht gezaubert. Ihre Gegner nahmen natürlich die Remisangebote nicht an, was aber ausschließlich den Ergebnis und nicht den Stellungen geschuldet war. Ein Punkt aus diesen zwei Partien sollte mindestens drin sein. Hettstedt begann sich mit der Niederlage abzufinden. Aber dann ein Fingerfehler von Marten, welcher seiner Kontrahentin das glückliche Matt ermöglichte. Man konnte die Steine auf Hettstedter Seite plumpsen hören. Aber noch ein Eisen im Feuer. Carlo spielte ein Endspiel mit Qualitätsvorteil. Wollte es wahrscheinlich zu schön machen, der Läufer plus Bauer nahm seinen Turm gefangen, aus der Traum. Tiefe Enttäuschung bei den beiden Jungs, verständlich. Aber aus solchen Partien lernt man am meisten.

Der Favorit hat gewankt, ist aber nicht gefallen. Mit einem Sieg hätten wir nach Punkten aufschließen können, aber es sollte nicht sein. Wir haben aber dem Spitzenreiter einen harten Kampf geliefert und darauf sollte das Team stolz sein. Was fehlte war die Belohnung. Aber hungrig bleiben kann von Vorteil sein.

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