USV Halle

Sektion Schach

Erster Sieg macht wieder Hoffnung

Schon zu Beginn stand fest, dass gegen Eintracht Quenstedt ein Sieg her musste, um nicht von vornherein 1. potentieller Absteiger zu sein. Daher spielten wir in fast Bestbesetzung.  Zum Leidwesen von Thomas Hentzgen (USV Volksbank II), der wieder mal zwischen Baum und Borke seine Mannschaft formieren musste. Der Baum war die 1. Mannschaft, die die stärksten Spieler abzog, die Borke war unsere 4. Mannschaft, die (siehe oben) sich einen Sieg auf die Fahnen geheftet hatte und diesmal auf keinen guten Mann verzichten wollte. Mit 5,5:2,5 wurde dieses Ziel dann auch überzeugend und ungefährdet umgesetzt!

Dabei begann der Kampf mit einer Schreckeinlage, denn unser Youngster Maksym Perekhozhuk war nicht da. Mannschaftsleiter Gert Kleint setzte sich schnurstarcks ins Auto und holte ihn von zu Hause ab. Wie Maksym darauf gekommen ist, dass der Wettkampf erst 10:00 Uhr beginnt, konnte er nicht erklären. Für Maksym und Gert waren aber damit schon 25 Minuten Bedenkzeit weg. Aber davon unbeeindruckt spielte Maksym sehr umsichtig und konnte als Erster den vollen Punkt landen. Vorher hatte Uwe Jedlitzke nach einem Fingerfehler Remis geboten, was der Gegner aber annahm. Auch Uschi Wilhelm begnügte sich schnell mit dem Remis. Gert Kleint bekam ein Remisangebot, was er im Angesicht seiner kaum Vorteil versprechenden Stellung und aller aussichtsreich stehenden anderen Bretter auch annahm. Stefan erzielte den nächsten Punkt und es stand +2. Wir benötigten noch 1 Punkt aus 3 Partien, um den Sieg zu sichern. Während Dr. Günter Reinemann in seinen Angriffsbemühungen sich etwas verspekuliert und damit Bauern eingebüßt hatte, stand Peter Swoboda deutlich besser und Horst Benne gegen Werner Hobusch mindestens auf Remis.   Als Peter ein Remisangebot  bekam, wollte Gert ihn schon überreden, das Remis anzunehmen, um nicht in Zeitnot noch einen "Sack" zuzulassen. Peter war jedoch sehr von seiner Stellung überzeugt, spielte weiter und gewann letztendlich durch ZÜ. Spannend war, dem Match der Nestoren Horst Benne gegen Werner Hobusch zuzuschauen. Unerbittlich kämpften sie ihre Partie aus. Werner Hobusch bemühte sich zunächst, seine Stellung mit einem Randfreibauern zu verbessern, büßte diesen jedoch irgenwann ein. Nun war Horst am Zuge und konnte letztendlich mit dem Mehrbauern den vollen Punkt erzielen. Günter bemühte sich redlich, mit Materialnachteil seinen Gegner noch zu einem Fehler zu verleiten, musste sich jedoch zum Schluß geschlagen geben.

 

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