USV Halle

Sektion Schach

USV IV ist weg von den Abstiegsrängen

usv iv vs teutschenthal    Mit einem 5:3 gegen den ebenfalls gefährdeten Teutschenthaler SC hat die Vierte am 5. Spieltag einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt getan. Dabei sah es nach der Papierform alles andere als rosig aus, fehlten mit Dr. Günter Reinemann und Gert Kleint doch wieder zwei Leistungsträger. Um es vorweg zu nehmen: Die „Ersatzleute“ an den Brettern 6 und 8, Norbert Hartge und Hannes Geyer, steuerten 1 ½ Punkte bei, was zufrieden stellte.
Aber der Reihe nach: Hannes willigte früh in ein Remis ein, dass ihm der Gegner in unübersichtlicher Stellung angeboten hatte. Ob sein Angriff auf den frei stehenden König Erfolg gehabt hätte, während der Gegner den lang rochierten König im Visier hatte, wird ihm wohl „Fritz“ verraten haben. Maksym Perekhozhuk hatte seinen Gegner mit gelungener Eröffnung schon fast überspielt, als ihm ein folgenschwerer Bauerngewinn unterlief.
Peter Swoboda, Norbert Hartge, Stefan Nowak, Uwe Jedlitzke, Ursula Wilhelm, Horst Benne

Als Maksym merkte, dass er den zweiten Zug vor dem ersten gemacht hatte, war es zu spät. Der Preis war eine gefesselte Leichtfigur und damit das Spiel. Norbert Hartge mit Weiß musste sich bis zum 10. Zug Spiegelschach gefallen lassen. Die höchst remisverdächtige Partie (auch nach Fritz) endete dann nach einem ausgeschlagenen Remisangebot für den Gegner mit einem Damen-Einsteller. Eine doppelte Abzugsdrohung hatte er im 32. Zug falsch eingeschätzt bzw. übersehen. Für Ursula Wilhelm war das Damengambit ihres angriffslustigen Gegners zu viel. Der strategische Vorteil aus der Eröffnung brachte ihm im Mittelspiel einen Bauern ein, der sich am Ende konsequent durchsetzte. Uwe Jedlitzke versuchte sich als Weißer mit einer Abtauschvariante im Französischen, die allerdings ins Remis führte. Keiner der beiden Akteure traute sich in festgefahrener Stellung einen Angriff zu. Besser machte es Stefan Nowak an Brett 4. Die Passivität seines Kontrahenten in der Tschigorin-Verteidigung gab ihm mit einem Figurenopfer die Möglichkeit, die gegnerische Verteidigung aufzubrechen, den König in die Mitte des Spielfeldes zu zwingen, wo ihm dann die weißen Figuren den Garaus machten. Genauso souverän lief es für Horst Benne, der mit Grünfeldindisch so gut verteidigte, dass er seinem Gegner Zug um Zug die Bewegungsfreiheit nahm. Ohne spielbare Felder gab der Gegner sich nach fast 40 Zügen im letzten Match des Tages geschlagen. Der 9. Tabellenplatz ist nach diesem Spieltag Geschichte.

 

 

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