USV Halle

Sektion Schach

USV V: Remis gegen die Rosenstädter

Klingt auf den ersten Blick nicht schlecht, bei näheren Betrachten der Umstände hätten es am Ende aber auch gerne die 2 Mannschaftspunkte sein dürfen. Doch der Reihe nach.
Wir genießen den Luxus als fünfte Mannschaft das gesamte Areal in der Nietlebener Straße zu Heimspielen alleinig nutzen zu dürfen. Dementsprechend entspannt und ohne Platznot startete der Wettkampf pünktlich gegen 5 angereiste Sangerhäuser. So hatte der ML spielfrei und konnte in aller Ruhe kiebitzen.

 Und was er sah war anfangs sehr erfreulich. Der Aderlaß unseres Teams (Anastasia, Wenzel, Gerald) war wieder einmal beträchtlich und so kam Peter, Martens Papa, zu seinem ersten Saisoneinsatz. Er hatte dann auch nach vier Zügen!! die Chance zum Matt, aber entschloss sich dann doch dazu seine Premiere voll auszukosten. Letztendlich brachte er die Sache mehr als souverän nach Hause und bescherte uns eine komfortable 2:0 Führung.Richard an Brett 5 stellte sich gekonnt gegen das Englisch seines Kontrahenten auf. Dies mündete in ein Schwerfigurenendspiel mit gleicher Bauernanzahl. Daher entließ ich ihn auf eigenen Wunsch ins gerechte Remis. Kompliment an Richard! Bei seinen bisherigen Einsätzen in unserem Team zeigt er ein sehr gefälliges Schach!

Marten am Brett daneben legte los wie die Feuerwehr und erarbeitete sich schnell Vorteil. Die Stellung verflachte allerdings zusehends, auch die Körperspannung ließ sichtlich nach. Mit Blick auf den sicheren Mannnschaftspunkt und die zwei verbliebenen Bretter stellte ich ihm frei Remis anzunehmen, was dann auch geschah. Im Nachhinein ärgerte er sich etwas über den verschenkten halben Punkt. Sei‘s drum, er spielt bisher eine super Saison bei uns.
Der erste Mannschaftssieg war greifbar, ein halber Punkt aus zwei Brettern würde reichen.
Carlo sah sich mit schwarz stetem Druck seines Gegners ausgesetzt, den er lange Zeit gekonnt standhielt. Dann entschloss er sich zu f5 um die Stellung zu öffnen. Zu diesem Zeitpunkt nicht die beste Wahl, das einzige was sich öffnete war seine Königsstellung. Damit nur noch 3:2. Die spätere Analyse ergab auch noch Möglichkeiten des Materialgewinns für schwarz. Schade, es hat heute für Carlo nicht sollen sein. Er kann sich trösten, sein Schach ist ein Versprechen für die Zukunft.
Brett 1 sollte die Entscheidung bringen. Dort rang Dietrich seit Stunden gegen den mit Abstand DWZ-stärksten Rosenstädter. Am Ende war es ein Freibauer auf der b- Linie der den Unterschied machte. Dietrich musste die Qualität geben und sah im Weiteren mit T plus 4 Bauern gegen T plus S und 3 Bauern keine Möglichkeit auf Remis und gab auf. Trotz Niederlage geht der „König des Tages“ an Dietrich - für vier Stunden beherztes hochklassiges Schach.
Am Ende des Tages also 3:3. Ein lachendes und ein weinendes Auge. Wir stehen auf Platz 7 mit 2 MP. In der engen Staffel ist noch alles offen.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok