USV Halle

Sektion Schach

USV V: Verdiente Klatsche in Naumburg

Die Saison war lang und der Winter hart. Jedenfalls wurde die Spielerdecke beim USV V immer dünner, so dass wir im letzten Spiel an den ersten 5 Brettern mit einem Altersschnitt von knapp über 11 antraten. Vielen Dank an Wenzel, der das 1. Brett übernahm, und wir so wenigstens vollständig antreten konnten. Naumburg hingegen, sich der Wichtigkeit dieser Begegnung offenbar bewusst, trat mit einem für die Bezirksklasse außerordentlichen DWZ-Schnitt von 1563! in bestmöglicher Besetzung an.

Leider konnte heute keiner der Jungs sein Potential zeigen und die Partien waren von Einstellern geprägt. Marten verlor seine Dame gleich in der Eröffnung, Wieland mehrere Figuren im Mittelspiel und Wenzel eine wichtige Figur im Endspiel. Richard spielte schnell mit 3 Bauern weniger und Johannes kam nie zur Rochade, so dass seine Stellung unter stetem Druck seiner Gegnerin irgendwann zusammen brach. Bei mir lief es zunächst auch nicht besser. Nach schwacher Eröffnung verlor ich beide Zentrumsbauern. Eine passive Phase meines Gegners ermöglichte mir aber Gegenspiel auf der A-Linie mit Qualitätsgewinn. Im Wissen um meine limitierte Endspieltechnik bot ich daraufhin Remis, was mein Gegner dankenswerterweise annahm.

Obwohl es keine Punkte gab, waren die Naumburger sehr gute Gastgeber. Neben einer angenehmen Atmosphäre und Lob für die Kinder, gab es Kuchen von dem sich die Jungs reichlich bedienten. Hätte man ihnen vielleicht erst nach dem Spiel sagen sollen.  

Saisonfazit von Lars Stowicek:

Die junge Mannschaft hat 6 Punkte geholt. Das hätte in anderen Ligen zur Rettung gereicht. Am Ende steht nach äußerst unglücklichen Umständen der vorletzte Tabellenplatz. Genannt sei hier nur die Spielabsage von Hettstedt V mitten in der Saison, die es Zeitz ermöglichte nach Brettpunkten an uns vorbeizuziehen.
Die Jungen haben ihre gewachsene Spielstärke unter Beweis gestellt. Die Einsatzbereitschaft war die gesamte Saison über hoch. Wir waren das einzige Team, neben der Oberliga, welches an jedem Spieltag vollzählig angetreten ist. Das spricht für den Spaß an der Sache. Und haben nebenbei dafür gesorgt, dass andere USV Mannschaften nicht in noch ärgere Aufstellungsprobleme gerieten. So muss das sein in einem Schachverein. Man hilft sich untereinander. Auch wenn das andere nicht so sehen.
Bleibt zu hoffen, dass vielleicht noch ein Wunder geschieht und wir dieses tolle Projekt auch nächste Saison in der Bezirksklasse weiterführen können. Ein großer Dank geht an die Eltern der Spieler, auf deren Unterstützung ich jederzeit bauen konnte!

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