USV Halle

Sektion Schach

Oberliga - Herzschlagfinale Nr. 2

Die Konstellation in der Oberliga vor der letzten Doppelrunde war zunächst wesentlich beeinflusst, dass unserem Team am Saisonende noch 2 Punkte abgezogen werden. Nach dem Nichtantritt gegen die Mannschaft von SV Plauen musste Turnierleiter Gert Kleint ausgerechnet seinen eigenen Verein sanktionieren. Die Turnierordnungen des DSB und der Oberliga in ihrer Verflechtung sind schwerlich zu durchschauen, aber sie gelten aktuell nun mal. Dringender Handlungsbedarf zur Abänderung ist jedoch geboten!

Vor der letzten Doppelrunde war USV I so gut wie abgestiegen. Die einzige Chance bestand darin, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und auf einen günstigen Ausgang der Kämpfe der Mitkonkurrenten im Abstiegskampf zu hoffen. Hierzu zählte VfB Leipzig, die gegen beide Mannschaften von SG Leipzig antreten mussten. Aber schon das Erzielen eines Mannschaftspunktes hätte VfB Leipzig auf Grund des deutlich besseren Kontos an Brettpunkten in eine Vorteilslage gebracht.

Unsere Mannschaft hatte aber den großen Willen zu kämpfen und dafür alle personellen Ressourcen mobilisiert. Mit dem Versammlungssaal im Hauptgebäude des SV Halle, Kreuzvorwerk 22, stand eine für die Bedeutung des Kampfes  attraktive Spielstätte bereit.  Während am Samstag unsere Mannschaft gegen Rochade Magdeburg antrat, war VfB Leipzig gegen SG Leipzig II gefordert. Immer wieder ging der Blick auf die Zwischenergebnisse in Leipzig und es blieb spannend bis zum Schluss. Obwohl SG Leipzig II lange Zeit führte, gelang in der Endphase doch der Ausgleich und VfB Leipzig erzielte mit 4:4 einen weiteren Mannschaftspunkt. Die Enttäuschung war da, führte jedoch nicht zur Depression.

Der in dieser Höhe überraschend hohe 6:2 – Sieg am Samstag gegen Rochade Magdeburg lies das Hoffnungsfünkchen weiterhin glimmen. Immerhin hatte VfB Leipzig bei Gleichheit der Mannschaftspunkte "nur"  3 Brettpunkte Vorsprung.  In der Hoffnung, dass sie am Sonntag gegen SG Leipzig I verlieren, mussten diese 3 Brettpunkte aufgeholt werden! Ein realistisches Unterfangen?! Es bedeutete, dass am Sonntag alle Anstrengungen zu unternehmen sind, einen hohen Sieg gegen Aufbau Elbe Magdeburg einzufahren. Mit diesem festen Ziel bestritt unser Team die letzte alles entscheidende Runde.

Auch diesmal ging wieder der Blick auf die Zwischenergebnisse nach Leipzig. Nach 3 belanglosen Kurzremis bestand schon die Sorge, dass es sehr friedfertig in Leipzig zu gehen würde. Aber dann kullerten doch Eier und die Hoffnung, dass VfB Leipzg verlieren wird, wurde genährt. Sollte VfB Leipzig  3,5 Punkte erreichen, würden wir mindestens 7 Punkte benötigen. Was für eine Herausforderung? Und es gelang - Gerettet! VfB Leipzig verlor sogar mit 2: 6. Ein großer Stein fiel allen vom Herzen!

Riesengroßen Glückwunsch an die Mannschaft. Es konnte gefeiert werden. Aber alle sind sich einig – So eine Saison möchte niemand mehr erleben!

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