USV Halle

Sektion Schach

Einzelturniere

Kinder und Familienturnier beim Laternenfest

Neben dem Saaleopen führt der USV traditionell ein Familienturnier und ein beliebtes Kinderturnier durch. Auch in diesem Jahr fanden sich mutige Mitstreiter ein. Dieses Jahr ergab sich eine interessante Konstellation. Carlo Patzschke und Marten Lischka wollten gemeinsam das Familienturnier spielen. Diese Entscheidung war sehr mutig von unseren jungen Schachspielern. Sie belohnten sich mit dem 1. Platz. Herzlichen Glückwunsch und weiter so. Den 2. Platz belegte Familie Thieme und den 3. Platz Familie Kniesche. Beim Kinderturnier gewann Hendrik vor Moritz und Quang. Zwischenzeitlich begann es zu regnen, aber auch Regen hält Schachspieler nicht auf. Sie setzen ihren Wettkampf dann eben unter den sicheren Kolonnaden fort. Aufpassen mussten wir auf unsere Schachbretter, weil das gewohnheitsmäßige Angebot für Jedermann der vergangenen Jahre nicht vergessen war. Den Freizeitspielern konnte geholfen werden. Erfreulich war außerdem, dass viele Interessierte den Spielern zuschauten und ehemalige Schachspieler vorbeikamen, um guten Tag zu sagen und Spiele in der Ablauffolge einzuschätzen.

Dreifach-Erfolg für Löberitz beim 15. Saale-Open

saale open html 41saale open html 20Robert Stein, Sebastian Pallas und Nicolas Niegsch (alle SG 1871 Löberitz) sind die Medaillengewinner des 15. Saale-Opens, das anlässlich des Laternenfestes Halle traditionell wieder ausgetragen wurde.
Gedeon Hartge vom gastgebenden USV Halle versuchte noch in der letzten Runde mit allen Kräften in diese Phalanx einzudringen, überzog jedoch gegen Alexander Schmidt (Schachfreunde Bad Emstal/Wolfhagen). Auch Jens Reipsch (USV Halle) hatte noch Chancen auf einen vorderen Platz. Dies hätte jedoch eines Sieges gegen Robert Stein bedurft. Robert ließ jedoch nichts mehr anbrennen und gewann. Dagegen war Sebastian Pallas mit einer Punkteteilung gegen seinen Vereinskameraden Nicolas Niegsch einverstanden, was ihm ebenfalls 6 Punkte einbrachte. Die Wertungspunkte ließen dann Robert vorn liegen.

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Gedeon Hartge ist Landesblitzmeister 2017

LBlitzEM 2017von links: Susan Erbs, Steffen Michel, Turnierleiter Dr. Marco König, Gedeon Hartge, Felix SchulteDas (heute hochsommerliche) Burg war auch in diesem Jahr Austragungsort der Landesblitzmeisterschaften, das Qualifikationsturnier für die Deutschen Blitzmeisterschaften Anfang Dezember in Augsburg. 22 Teilnehmer kämpften beim Burger Schachclub Schwarz-Weiß im Rundenturnier um diese Teilnahme. Mit 18 Punkten kam Gedeon Hartge (u18) am Ende einen halben Zähler vor dem Gräfenhainicher Steffen Michel und USV-Teamkollege Felix Schulte ins Ziel. Letzterer hatte genau eine Siegpartie weniger, sodass die Zweitwertung den Ausschlag um die Plätze gab. Als beste Schachspielerin kam Susan Erbs mit 9,5 Punkten auf das Treppchen. Sie brachte Gedeon Hartge die einzige Niederlage bei.

Gedeon Hartge (USV Halle) mit achtbarem Ergebnis bei der Deutschen Meisterschaft im Blitzschach 2017

DBlitzEM20175 Siege und 4 Remis waren für Gedeon nach sechs Stunden die Ausbeute aus 25 Blitzpartien (3min +2) und damit ein großer Erfolg angesichts der Teilnehmerliste (20 Titelträger) bei den diesjährigen, 44. nationalen Blitzschachmeisterschaften am 2. Dezember in Augsburg. Bei einer Durchschnitts-ELO von 2360 bedeutete dies für Gedeon einen Blitz-ELO-Zuwachs von 60 Punkten. Der letztjährige Sieger und Gegner im Abschlussmatch, GM Andreas Heimann, konnte seinen Titel mit deutlichem Vorsprung verteidigen.

Veranstalter-Homepage: http://schach99.de/blog/

DEM mit Stefan Gröger - 2. Drittel

Stefan ist weiter auf Kurs. Manchmal heißt Schach mehr Punkte zu machen und mehr gegnerische zu verhindern. Das Problem ist oftmals ganz einfach. Man macht selbst zu wenig Punkte und verhindert auch zu wenig Niederlagen. Stefan hat eine Lösung gefunden. Er spielt einfach gegen alle Remis. Gegen den bisher einzigen Großmeister klappte das nicht. Das Manövrieren vor der Zeitnotphase bevorteilt oft den besseren Spieler. Dazu noch ein Isolani. Das hat sich Kunin in der 4. Runde nicht mehr nehmen lassen. Dafür war die 5. Runde recht interessant. Bei der jungen 2190 kann man ja bei diesem Turnier von einem DWZ-Leichtgewicht sprechen. Mit dem Anti-Holländer kam Stefan richtig gut raus. Meines Erachtens boten sich hier gute Möglichkeiten Probleme zu machen. Vielleicht war man da auch mit zu wenig zufrieden. Die heutige Partie ist schnell ins Remis abgeglitten. Kann man mitnehmen. Vielleicht gibts noch 2x Weiß. Man muss nicht Mathematik zu studieren, um abschätzen zu können, dass der rechnerische Erwartungswert schon eingespielt ist. Was jetzt noch kommt, ist blanke Sahne. Wir sind gespannt.
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