USV Halle

Sektion Schach

Einzelturniere

16. Saale-Open: Erneuter Dreifacherfolg für Löberitz

Saaleopen 2019Die Preisträger des 16. Saale-Opens: Christian Bösken, Marvin Henning, Anton Kageler, Nicolas Niegsch, Sebastian Plallas, Robert SteinNahezu identisch wie im letzten Jahr war der diesjährige Zieleinlauf beim 16. Saale-Open. Erneut war das Löberitzer Trio mit Nicolas Niegsch, Sebastian Pallas und Robert Stein erfolgreich und belegte in dieser Reihenfolge die vorderen Plätze. 2018 war Robert vor Sebastian  und Nicolas gelandet. Auch Marvin Henning (Reideburger SV) wurde erneut Vierter und damit Gewinner in der Wertungsgruppe u16.
Bedauerlicherweise waren von eigener USV-Seite keine Spieler am Start, die in der Lage gewesen wären, vorn mitzuspielen. Traditionell fällt das Laternenfest immer auf das letzte komplette Wochenende im August. Damit fand es 2019 schon am 24.08./25.08. statt, da der nächste Sonntag schon der 01.09. war. Durch das fehlende Wochenende gab es diesmal eine Überschneidung mit dem Lessing-Open in Wolfenbüttel, wo seit mehreren Jahren unsere Spitzenspieler Gedeon Hartge und Felix Schulte ebenfalls starten. Nach schwieriger Entscheidung gaben sie bedauerlicherweise Wolfenbüttel den Vorzug.

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Kinder und Familienturnier beim Laternenfest

Neben dem Saaleopen führt der USV traditionell ein Familienturnier und ein beliebtes Kinderturnier durch. Auch in diesem Jahr fanden sich mutige Mitstreiter ein. Dieses Jahr ergab sich eine interessante Konstellation. Carlo Patzschke und Marten Lischka wollten gemeinsam das Familienturnier spielen. Diese Entscheidung war sehr mutig von unseren jungen Schachspielern. Sie belohnten sich mit dem 1. Platz. Herzlichen Glückwunsch und weiter so. Den 2. Platz belegte Familie Thieme und den 3. Platz Familie Kniesche. Beim Kinderturnier gewann Hendrik vor Moritz und Quang. Zwischenzeitlich begann es zu regnen, aber auch Regen hält Schachspieler nicht auf. Sie setzen ihren Wettkampf dann eben unter den sicheren Kolonnaden fort. Aufpassen mussten wir auf unsere Schachbretter, weil das gewohnheitsmäßige Angebot für Jedermann der vergangenen Jahre nicht vergessen war. Den Freizeitspielern konnte geholfen werden. Erfreulich war außerdem, dass viele Interessierte den Spielern zuschauten und ehemalige Schachspieler vorbeikamen, um guten Tag zu sagen und Spiele in der Ablauffolge einzuschätzen.

Gedeon Hartge ist Landesblitzmeister 2017

LBlitzEM 2017von links: Susan Erbs, Steffen Michel, Turnierleiter Dr. Marco König, Gedeon Hartge, Felix SchulteDas (heute hochsommerliche) Burg war auch in diesem Jahr Austragungsort der Landesblitzmeisterschaften, das Qualifikationsturnier für die Deutschen Blitzmeisterschaften Anfang Dezember in Augsburg. 22 Teilnehmer kämpften beim Burger Schachclub Schwarz-Weiß im Rundenturnier um diese Teilnahme. Mit 18 Punkten kam Gedeon Hartge (u18) am Ende einen halben Zähler vor dem Gräfenhainicher Steffen Michel und USV-Teamkollege Felix Schulte ins Ziel. Letzterer hatte genau eine Siegpartie weniger, sodass die Zweitwertung den Ausschlag um die Plätze gab. Als beste Schachspielerin kam Susan Erbs mit 9,5 Punkten auf das Treppchen. Sie brachte Gedeon Hartge die einzige Niederlage bei.

Gedeon Hartge (USV Halle) mit achtbarem Ergebnis bei der Deutschen Meisterschaft im Blitzschach 2017

DBlitzEM20175 Siege und 4 Remis waren für Gedeon nach sechs Stunden die Ausbeute aus 25 Blitzpartien (3min +2) und damit ein großer Erfolg angesichts der Teilnehmerliste (20 Titelträger) bei den diesjährigen, 44. nationalen Blitzschachmeisterschaften am 2. Dezember in Augsburg. Bei einer Durchschnitts-ELO von 2360 bedeutete dies für Gedeon einen Blitz-ELO-Zuwachs von 60 Punkten. Der letztjährige Sieger und Gegner im Abschlussmatch, GM Andreas Heimann, konnte seinen Titel mit deutlichem Vorsprung verteidigen.

Veranstalter-Homepage: http://schach99.de/blog/

DEM mit Stefan Gröger - 2. Drittel

Stefan ist weiter auf Kurs. Manchmal heißt Schach mehr Punkte zu machen und mehr gegnerische zu verhindern. Das Problem ist oftmals ganz einfach. Man macht selbst zu wenig Punkte und verhindert auch zu wenig Niederlagen. Stefan hat eine Lösung gefunden. Er spielt einfach gegen alle Remis. Gegen den bisher einzigen Großmeister klappte das nicht. Das Manövrieren vor der Zeitnotphase bevorteilt oft den besseren Spieler. Dazu noch ein Isolani. Das hat sich Kunin in der 4. Runde nicht mehr nehmen lassen. Dafür war die 5. Runde recht interessant. Bei der jungen 2190 kann man ja bei diesem Turnier von einem DWZ-Leichtgewicht sprechen. Mit dem Anti-Holländer kam Stefan richtig gut raus. Meines Erachtens boten sich hier gute Möglichkeiten Probleme zu machen. Vielleicht war man da auch mit zu wenig zufrieden. Die heutige Partie ist schnell ins Remis abgeglitten. Kann man mitnehmen. Vielleicht gibts noch 2x Weiß. Man muss nicht Mathematik zu studieren, um abschätzen zu können, dass der rechnerische Erwartungswert schon eingespielt ist. Was jetzt noch kommt, ist blanke Sahne. Wir sind gespannt.
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